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Energieberatung

Kleine Ursache große Wirkung

Aufbau einer Energieberatung:

  • Bestandsaufnahme des energetischen Ist-Zustandes
  • mögliche Maßnahmen zur Verbesserung des energetischen Zustandes aufzeigen
  • Amortisationsberechnungen anhand von Investitionen und Einsparungen
  • Empfehlungen und Ratschläge über Art und Umfang von Sanierungen.

Energieverbräuche im Vergleich zum Neubau laut EnEV 2007:

  • Passivhaus: ca. 85 bis 100% weniger
  • KfW 40 Haus: ca. 60% weniger
  • KfW 60 Haus: ca. 40% weniger
  • Haus ab 1977: ca. 3 bis 4-fache Energieverbrauch
  • Haus bis 1977: ca. 4 bis 5-fache Energieverbrauch

Ab nächsten Jahr wird das heutige KfW-60 Haus der gesetzlich festgelegte Standard im Neubaubereich sein! Für Bestandsbauten werden die Anforderungen im Bereich der Energieverluste ebenfalls stark verschärft.

Heizkostenvergleich bei einer Energiekostensteigerung von 4% bzw. 8%.

Jahre Heizkosten aktuell 4% Heizkosten saniert 4% Heizkosten aktuell 8% Heizkosten saniert 8%
1 5.000,00 € 3.000,00 € 5.000,00 € 3.000,00 €
2 5.200,00 € 3.120,00 € 5.400,00 € 3.240,00 €
3 5.408,00 € 3.244,80 € 5.832,00 € 3.499,20 €
4 5.624,32 € 3.374,59 € 6.298,56 € 3.779,14 €
5 5.849,29 € 3.509,58 € 6.802,44 € 4.081,47 €
6 6.083,26 € 3.649,96 € 7.346,64 € 4.407,98 €
7 6.326,60 € 3.795,96 € 7.934,37 € 4.760,62 €
8 6.579,66 € 3.947,80 € 8.569,12 € 5.141,47 €
9 6.842,85 € 4.105,71 € 9.254,65 € 5.552,79 €
10 7.116,56 € 4.269,94 € 9.995,02 € 5.997,01 €
11 7.401,22 € 4.440,73 € 10.794,62 € 6.476,77 €
12 7.697,27 € 4.618,36 € 11.658,19 € 6.994,92 €
13 8.005,16 € 4.803,10 € 12.590,85 € 7.554,51 €
14 8.325,37 € 4.995,22 € 13.598,12 € 8.158,87 €
15 8.658,38 € 5.195,03 € 14.685,97 € 8.811,58 €
Summe 100.117,94 € 60.070,76 € 135.760,57 € 81.456,34 €
Einsparung 40.047,18 € Einsparung 54.304,23 €


Nicht jede Sanierungsmaßnahme amortisiert sich innerhalb weniger Jahre. Die finanzielle Einsparung bzw. Amortisation ist nur die eine Seite. Es gibt auf der anderen Seite eine Reihe von weiteren Vorteilen, die sich allerdings nicht in Euro und Cent ausrechnen lassen. Hierzu zählen vor allem die Behaglichkeit und das Wohlempfinden der Bewohner eines Gebäudes. Die Wohn- und Lebensqualität kann durch Sanierungsmaßnahmen erheblich gesteigert werden. Zugluft, Schimmel und feuchte/klamme Zimmer lassen sich durch eine fachgerecht geplante und ausgeführte Sanierung vermeiden. Dies kommt auch der Gesundheit der Bewohner entgegen.

Bei entsprechender Ausführung der Sanierung kann nicht nur durch die Reduzierung des Energieverbrauches CO2 eingespart werden sondern auch durch die verwendeten Baumaterialien kann ein enormer Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

Durch immer größere Dämmstoffstärken nimmt die Bedeutung der Luft- und Winddichtigkeit immer mehr zu. Die bauphysikalischen Beziehungen der einzelnen Bauteile und Baustoffe zueinander werden aufgrund der extrem hohen Anforderungen moderner Gebäude immer wichtiger. Die Fehlertoleranz sowohl bei der Planung als auch bei der handwerklichen Ausführung ist sehr niedrig. Dadurch kann es bei nicht sach- und fachgerechten Arbeiten sehr schnell zu schwerwiegenden Fehlern kommen, die den Bauherren nicht nur finanzielle sondern auch gesundheitlich stark belasten können.

5 goldene Regeln Wege zum Energiesparen

Die mit Abstand größten Energieeinsparungen im privaten Bereich sind bei der Raumheizung möglich. Oft genügt es schon, seine Gewohnheiten zu ändern.

Schritt Inhalt Beispiel
Schritt 1: Unnötigen Verbrauch vermeiden Dies setzt voraus, dass man sich den eigenen Energieverbrauch bewusst macht und einfache Maßnahmen praktisch umzusetzen versucht. Wird die Raumtemperatur um nur ein Grad gesenkt, führt dies zu einer Energieeinsparung von immerhin 6 %.
Schritt 2: Reduzierung des Energie- verbrauchs Soll der Energieverbrauch z. B. beim Wäschewaschen reduziert werden, so ist auf eine sparsame Betriebsweise der Waschmaschine zu achten. Durch Ausnützen der Füllmenge einer Waschmaschine und die richtige Programmwahl (z. B. Reduzierung der Waschtemperatur von 95 auf 60/30 °C) lassen sich selbst bei älteren Geräten 50 % an Energie einsparen.
Schritt 3: Technische Verbesserungen Technische Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs kosten Geld. Stellt man die Kosten den Einsparungen gegenüber, z. B. an Energie und Wasser, so lässt sich errechnen, ab wann sich die einzelne Maßnahme bezahlt macht. Obwohl der Austausch alter, undichter Fenster gegen gut gedämmte und dicht schließende neue Fenster nicht billig ist, lässt sich damit einiges an Energie und damit an Geld sparen.
Schritt 4: Energierückgewinnung Bei jeder Art der Energieanwendung fallen zwangsläufig Verluste an. Wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, diese Verluste zu reduzieren, können Maßnahmen zur Energierückgewinnung, also einer Nutzung dieser Verluste, in Betracht gezogen werden. Durch den Einsatz einer "mechanischen Wohnungslüftung" kann ein großer Teil der in der warmen Abluft enthaltenen Energie für die Erwärmung der Zuluft genutzt und damit der Wärmebedarf für die Heizung insgesamt reduziert werden.
Schritt 5: Einsatz erneuerbarer Energien Die Nutzung erneuerbarer Energien wie Sonnenenergie, Umweltwärme, Wasser und Wind reduziert den Verbrauch an fossilen Energieträgern und entlastet so die Umwelt. Sind alle Möglichkeiten zur Energieeinsparung ausgeschöpft, bietet es sich an, den Einsatz erneuerbarer Energien zu prüfen. Raumheizung mit Wärmepumpe oder Warmwasserbereitung mit Solarkollektoren zählen heute zu den vergleichsweise günstigen und sinnvollen Einsatzbereichen dieser Energieform in Gebäuden. Durch eine Wärmepumpe oder eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung kann der Energiebedarf eines Haushaltes reduziert werden.