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Dämmstoffe

Im Sommer kühl - Im Winter warm

Dämmstoffe nehmen im Bereich der Planung einen immer wichtigeren Stellenwert ein.

Im Rahmen der Verschärfung der energetischen Vorgaben an die Gebäudehüllen aber auch im Bereich des Schallschutzes gibt es zahlreiche Dämmstoffe.

Zu unterscheiden sind der winterliche der sommerliche Wärmeschutz. Wichtige Merkmale hierbei sind die Wärmeleitfähigkeit (winterlicher Wärmeschutz), die Wärmespeicherkapazität (sommerlicher Wärmeschutz) und die Baustoffklasse. Es ist zu beachten, das ein Dämmstoff mit guten Eigenschaften für den winterlichen Wärmeschutz nicht automatisch auch eine hohe Wärmespeicherkapazität aufweist.

Bei den konventionellen Dämmstoffen liegt der Wert der Wärmeleitfähigkeit in der Regel etwas niedriger als bei ökologischen Dämmstoffen. Jedoch weisen alle herkömmlichen Dämmmaterialien eine relativ geringe Wärmespeicherkapazität auf. Das bedeutet einen schlechteren sommerlichen Wärmeschutz .

Die ökologischen Dämmstoffe bieten noch mehr Vorteile:

  • geringerer Energieaufwand bei der Herstellung
  • hautsympathische Verarbeitung
  • keine Abgabe von gesundheitsschädlichen Stoffen
  • bessere Regulierung des Raumklimas
  • recyclebar

Die Baustoffklasse als dritte wichtige Kenngröße gibt das Brandverhalten eines Stoffes an. Die meisten ökologischen Dämmstoffe gehören der Klasse B2 an, sie sind normal entflammbar. Die meisten konventionellen Dämmstoffe hingegen sind der Klasse A1 oder A2 zuzuordnen. Dies bedeutet sie sind nicht brennbar. Es ist aber zusagen, dass besondere Brandschutzanforderungen beim Einsatz nachwachsender Dämmstoffe über andere Bauteilschichten erreicht werden können.

Wenn Sie mehr über das Thema Dämmstoffe wissen wollen - wir informieren und beraten Sie sehr gern!